Never give up!

16/09/2017

Wochenende.... Alle deine Freunde sind Abends in Clubs und Bars unterwegs. Ich allerdings kann es kaum erwarten bis die Nacht vorbei ist und der morgen einbricht. Der Wecker klingelt gegen 5:30 Uhr, doch in der Regel bin ich so aufgeregt, dass ich meist schon vorher hellwach im Bett liege. Es ist Anfang September und der Sonnenaufgang ist aktuell um 6:55 Uhr. Raus aus den Federn und eine schnelle heisse Dusche, mit den Gedanken schon beim Tackle packen. Wie ist das Wetter? Welche Gummis nehme ich mit ans Wasser? Heute mal Hardbaits? 

Im Endeffekt ist es meist das Selbe, eine gut bestückte Box mit ein paar Jigs und Gummis, eine Allroundbox mit einer guten Auswahl an Hardbaits (die ich wahrscheinlich eh wieder nicht Fische). Doch was man dabei hat, hat man dabei! Richtig?

Noch schnell den Spundwandkescher und die Rute in die Hand. Lets go! Bis zu meinem Hausgewässer sind es nur wenige Minuten zu Fuss. Es ist leicht bewölkt aber relativ warm. Ab und an zeigt sich die Sonne für ein paar Minuten, perfektes Wetter für meine Barsche.

 

Am Wasser angekommen werden erstmal die Augen und Ohren gespitzt. Räubert was? Irgendwo Kleinfische oder andere Aktivitäten zu sehen? Es tut sich nichts... Die erste halbe Stunde gibt es einfach kein Biss. Ich wechsle meine Gummis an Modellen und Farben, aber es ist vorerst einfach nichts zu machen.

Ich befische einen kleinen Kanal der von einem Fluss gespeist wird. Die Durschnittliche Tiefe beträgt ca. 70 cm und das Wasser ist ziemlich klar. Ab und an mal etwas Kraut oder andere Strukturen im Wasser, gezielt werden diese mit kleinen 5-8 cm Gummis und 7-10 Gramm Jigs angeworfen und langsam am Grund abgefischt. Hierbei ist für mich Fluorocarbon ein absolutes muss. Wieder zurück zum wesentlichen, ich wechselte den Spot und konnte nun auch paar kleinere Barsche bis 25 cm verhaften. Doch wo sind die Grossen? Im Schwarm mit diesen Grössen vermute ich sie nicht. Da meine Erfahrungen an diesem Gewässer mir sagen das die ganz dicken meist in Trupps mit bis zu 4-7 Fischen unterwegs sind und so den Kanal aufmischen. Sie Räubern meist kurz am Morgen und Spät Abends. Gefühlte 100 Meter Flussabwärts dann die ersten Anzeichen. Wasserspritzer an der Spundwand, da sind sie! Das müssen Barsche beim räubern gewesen sein. Meist drücken Sie die Kleinfische an die Wand und verputzen sie direkt dort. Keine Enten oder Kormorane zu sehen. Ich schaue immer wieder von meinem Spot aus dorthin, kann aber leider nichts mehr sehen. Einige Minuten später jedoch die Wende, Bämmmm! Ich höre wie sie die Kleinfische mit ruckartigem saugen von der Oberfläche schmatzen, Musik in meinen Ohren! Ein paar schnelle Kurbelumdrehungen, Kescher in die Hand und los. Die nächsten 30 Meter werden gesprintet, denn so schnell wie sie kommen sind sie auch wieder verschwunden. Barsche im Fressrausch sind nicht zu bremsen und deshlalb werfe ich sie direkt an. Plötzlich stehe ich Ihnen direkt gegenüber. Ich konzentriere mich kurz um den 10 Gramm Jig direkt an der Spundwand gegenüber, gezielt zu platzieren. Er fliegt direkt ins Schwarze und sinkt langsam ab, mein Herz schlägt fast doppelt so schnell wie normal. Zwei drei kleine Lupfer am Grund und Tock! Anhieb! Sitzt! GEIL!!! Ich merke wie am anderen Ende eindeutig ein stabiler Barsch mein Lure geschnappt hat und versucht ihn mit kräftigen Kopfschlägen und einer Flucht die meine Bremse schreien lässt abzuschütteln. Der Drill ist Mega, die Rute krumm und ich versuche ein paar Meter vorsichtig gut zu machen. Er zieht immer wieder los aber ich geb alles um ihn zu landen. Dann sehe ich ihn das erste mal, meine Vermutung war richtig, Zielfisch! Und das auch noch über 40 cm. Im Drill bemerke ich das er noch weitere ü40 Kandidaten im Schlepptau hat die ihm während dem Drill den Gummi versuchen zu stibitzen. Der Futterneid bei Barschen ist Gigantisch. Trotz Aufregung mach ich nebenbei den Spundwandkescher fertig und versuche ihn schnell zu landen. Geschafft, puh... endlich! Fisch ist sicher im Kescher, das war knapp, den Gummi hat er sich noch bei der Landung abgeschüttelt…

 

Ich bin froh das mein Plan aufgegangen ist. Jetzt geht es erstmal wieder nach Hause frühstücken, denn heute Abend geht es wieder los! 

 

Tight lines und Petri Heil!

 

 

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